Songdetails

Song: Quetschbüdellied vom Orlogschiff
Es fuhr die 'Salome' einst in die weisse See,
dort kämpften sie an Bord gegen Wetter, Wind, Eis und Schnee.
Um dann, wie's schon die Alten seit Generationen getan,
nach Wochen mit vollen Netzen heimwärts zu fahren.

Es singt, es singt der Wind im Hol.
Die See ist groß,
fühlt euch sicher wie in Mutters Schoß.

Spottprompt das Schiff in guten Zeiten war,
als dann sich Wittling, Dorsch und Köhler machten rar.
Die Crew sich bald als Beachcomber fing,
die 'Salome' aus der Brassfahrt vor die Hunde ging.

Es singt der Wind in der Gei.
Die See ist weit,
hält euch viele nasse Gräber bereit.

Als Blender lavierten sie im Schmutt auf großer Fahrt,
der Sprit für Landlubber von Kai zu Kai wurde gekarrt.
Zum Schluss wollten sie nach Malhalla, vor fauler Küste ansteuern,
die Luschpacken an Bord sollten drauf abheuern.

Es singt, es singt der Wind im Fall.
Die See ist tief,
Furcht haben sie alle, auch der Chief.

Doch es zog ein Kuhsturm auf mit Saus und Braus,
es half kein Abdrehen, Bullkater schlugen die See ganz kraus.
Rasmus die 'Salome' auch mit Grundseen nicht verschonte,
der Himmelslotse die Mannschaft zu sich holte.

Es singt, es singt der Wind im Gatt.
Von der See ein Lied,
das viele Geschichten für die Lebenden zu erzählen hat.


(Text: M. Stolzenberger, Musik: S. Winter)